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Wie man den Appetit gesund regulieren kann

Verspüren Sie auch häufig ein Hungergefühl, welches eigentlich gar kein Hunger ist, sondern nur Appetit? Oftmals fällt es schwer zwischen Hunger und Appetit zu unterscheiden, doch es gibt einen klaren Unterschied, der langfristig einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Körpergewicht hat. Fangen Sie jetzt also an Ihren Appetit gesund zu regulieren.

Ist es Hunger oder doch nur Appetit?

Diese Frage sollten Sie sich zuerst stellen. Denn es gibt einen klaren Unterschied, der langfristig einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Körpergewicht hat. Wenn Sie Appetit haben haben Sie vor allem Lust, etwas zu essen. Auslöser von Appetit sind zumeist attraktiv angerichtete Nahrungsmittel, ein leckerer Duft oder eine positive Erinnerung, die Sie damit verbinden. Je stärker Ihr Verlangen ist, desto intensiver verspüren Sie den Appetit.

Hunger hingegen – der aufgrund einer echten Unterversorgung mit Nährstoffen entsteht – ist ein unangenehmes Gefühl. Der Magen knurrt, es treten Schmerzen in der Bauchgegend auf oder Sie haben ein flaues Gefühl im Magen. Welches Lebensmittel Sie essen, spielt nun keine Rolle mehr, Hauptsache ist, dass schnell eine Sättigung erfolgt. Parallel dazu wirkt sich der Hunger negativ auf die geistige Leistungsfähigkeit aus. Die Konzentrationsfähigkeit sinkt und Betroffene reagieren gereizt. Die Regulierung des Hunger- bzw. Sättigungsgefühls erfolgt im Hypothalamus des Zwischenhirns und wird über insgesamt fünf Hormone gesteuert – allen voran dem Insulin.

Den Appetit gesund regulieren

Wenn Sie abnehmen möchten sollten Sie die Signale Ihres Körpers lesen und nur essen, wenn Sie echten Hunger verspüren. Auch die Tageszeit spielt dabei eine Rolle, nicht umsonst gilt das Frühstück als wichtigste Mahlzeit – bei einer geregelten Nahrungsaufnahme am Morgen erhalten Sie eine gute Nährstoffbasis und vermeiden, dass Sie nicht zu viele Snacks konsumieren. Konzentrieren Sie sich während der Nahrungsaufnahme tatsächlich auf das Essen und die Nahrungsmittel, möglichst ohne Ablenkung durch andere Tätigkeiten.

In der folgenden Passage erhalten Sie ein paar wertvolle Tipps, wie Sie Ihrem Appetit regulieren können:

Sport (Ausdauer)Sport macht fit und lässt überflüssige Pfunde schwinden. Eine wissenschaftliche Studie konnte zusätzlich zeigen, dass Sport auch den Appetit zügelt. Eine Gruppe an Übergewichtigen mittleren Alters musste über einen Zeitraum von drei Monaten ein intensives Bewegungsprogramm absolvieren, ihre Essgewohnheiten blieben gleich. Am Ende des Quartals war der Body Mass Index (BMI) gesunken, Fettpolster an der Hüfte abgebaut und der Blutdruck gesunken. Parallel dazu gaben viele an, weniger Appetit zu verspüren. Grund dafür war der Anstieg des BDNF-Eiweißes, das den Stoffwechsel regelt.
Wasser Der Klassiker: vor der Nahrungsaufnahme Wasser trinken, um den Magen zu füllen. Doch auch Kaffee hilft, da sein Koffein eine appetithemmende Wirkung hat.
Gewürze Bestimmte Gewürze regen den Stoffwechsel an und fördern die Fettverbrennung. Der Senf ist ein wahres Superfood und regt über eine Steigerung der Körpertemperatur den Stoffwechsel an. Das exotische Gewürz Kurkuma enthält viele Bitterstoffe, die schnell satt machen und fördert den Gallenfluss. Auch Ingwer und Kardamom zügeln durch ihre Bitterstoffe den Appetit, der Cayennepfeffer und Chili durch ihre Schärfe.
Kräuter Es gibt viele Kräuter, die ein echter Fatburner sind. Das Menthol der Pfefferminze fördert den Gallenfluss und die Aktivität der Leber. Die Kräuter Rosmarin, Basilikum und die Petersilie kurbeln den Stoffwechsel an, Schnittlauch und Kresse wiederum fördern die Fettverbrennung.
Nahrungsmittel Bitter schmeckende Obst- und Gemüsesorten wie Pampelmusen, Ingwer, Chicorée oder grüner Tee enthalten Bitterstoffe, mit der sich die Pflanze gegen das Aufessen wehrt. Für Menschen sind Bitterstoffe besonders wertvoll, da sie einen positiven Einfluss auf die Verdauung haben. Der Apfel hingegen steckt voll von löslichen Ballaststoffen, den sogenannten Pektinen, die zum Sättigungsgefühl beitragen. Tomaten schmecken nicht nur gut, das enthaltene Chrom trägt zur Stabilisierung des Blutzuckers bei. Walnüsse und Mandeln können die Sättigung wegen ihres hohen Fett- und Proteinanteils um bis zu 50% beschleunigen. Das Ei als Produzent des Sättigungshormons Ghrelin ist ein hoch-effektiver Appetithemmer.
Omega-3-Fettsäuren Die Omega-3-Fettsäuren beeinflussen das Sättigungs-hormon Leptin und helfen, dass das Leptin nicht nur gebildet wird, sondern auch im Gehirn ankommt und dort meldet, dass der Körper satt ist.
Hülsenfrüchte Linsen, Erbsen und Bohnen sind voll von den verteufelten Kohlehydraten. Allerdings sind sie mit Ballaststoffen kombiniert, wodurch sie unseren Appetit regulieren. Dadurch tragen sie dazu bei, dass sich unser Blutzuckerspiegel nicht innerhalb kurzer Zeit in die Höhe schnellt, sondern nur langsam. Dadurch bleiben die Menschen länger satt.
Schlaf Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen konnten zeigen, dass zu wenig Schlaf eine extreme Lust auf das Essen verursacht. Das Hormongleichgewicht zwischen dem Appetithormon Ghrelin und dem Hormon, das den Appetit hemmen soll, Leptin, gerät aus dem Takt – zugunsten des Appetithormons Ghrelin und mehr ungewollten Appetit.

Nahrungsergänzungsmittel zur Steuerung des Appetits

Es existieren ganz unterschiedliche Ergänzungsmittel, die Ihnen bei der Regulierung Ihres Appetits und damit der Nahrungsaufnahme unter die Arme greifen, auch um mögliche Engpässe auszugleichen:

Garcinia Cambogia ist eine der beliebtesten und bekanntesten Fruchtarten, die effektiv bei der Regulierung des Appetits und demzufolge auch bei der Gewichtsreduzierung helfen kann. Zudem wird dieses Superfood oftmals angewandt, um mehr Energie zu haben und das Immunsystem zu verstärken.
Eco Slim ist ein natürlicher Fettverbrenner, der nicht nur den Stoffwechsel ankurbeln kann, sondern auch als natürlicher Appetithemmer an immer mehr Beliebtheit gewinnt.

Heißhunger – die Lust auf unheimlich viel

Eine besondere Art des Hungergefühls, bei dem der Körper Betroffener nach größeren Mengen Süßigkeiten oder fetthaltigen Lebensmitteln verlangt, ist der Heißhunger. Heißhungerattacken müssen nicht krankhaft sein – gerade Schwangere, Stillende oder Sportler haben einen erhöhten Nährstoffbedarf, entweder durch die Miternährung des Ungeborenen oder die körperliche Anstrengung.

Falls der Wunsch nach großen Mengen an Nahrungsmitteln oft und möglichst umgehend befriedigt werden muss und diese Heißhungerattacken über einen längeren Zeitraum auftreten kann eine ernstzunehmende Erkrankung – wie die Zuckererkrankung Diabetes Mellitus, Essstörungen wie Magersucht oder Ess-Brech-Störung (Bulimie) oder Lebererkrankungen – dahinterstecken. Doch nicht nur körperliche, sondern auch psychische Störungen wie Depressionen können hinter Heißhunger stecken.

Menschen, die extrem übergewichtig sind und die zur Verbesserung ihres gesundheitlichen Zustands möglichst schnell Gewicht verlieren müssen, sollten mit ihrem Arzt besprechen, ob für sie verschreibungspflichtige Medikamente – die stärkste Form von Appetitzüglern – in Frage kommen. In diesen Fällen sollte die Therapie immer medizinisch betreut werden.

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