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Wie wirkt sich die Laune auf das Gewicht aus?

Die Bedeutung einer positiven oder negativen Laune wird im Allgemeinen stark unterschätzt. Die wenigsten Menschen erkennen nicht, dass ihr Gemütszustand nicht nur ihr geistiges Wohlbefinden, sondern auch ihre unmittelbare Umgebung und sogar ihr Körpergewicht beeinflusst.

Die Zusammenhänge von Stimmung und Gewichtsabnahme oder alternativ von Stress und Gewichtszunahme sind sehr vielschichtig und werden durch einige Einflussfaktoren wie Hormone, Ernährungsgewohnheiten, saisonale affektive Störungen usw. verursacht. Es ist aber nicht unmöglich, sowohl sein Körpergewicht als auch seine positive Einstellung zu halten. Beides fördert eine ausgeglichene Grundstimmung. Deshalb werden wir Ihnen in diesem Artikel helfen zu verstehen, wie sich Ihre Laune auf Ihr Gewicht auswirken kann.

Wie beeinflusst Ihre Laune Ihr Gewicht?

Im Allgemeinen sind einige Einflussfaktoren dafür bekannt, Gewichtsveränderung infolge unserer täglichen Stimmung hervorzurufen. Das sind:

1. Hormone

Der menschliche Körper besteht aus verschiedenen Hormonen, die die Verantwortung für verschiedene Aktivitäten in unserem Körper tragen, unter anderem Gewichtszunahme und -abnahme. Außerdem gibt es Hormone, die unsere Stimmung beeinflussen, besonders wenn wir gestresst sind. Daher der Zusammenhang zwischen Stress, Laune und Gewichtszunahme. Zu diesen Hormonen gehört Cortisol. Cortisol wird von der Nebenniere produziert, wenn unser Körper einer gewissen Menge Stress ausgesetzt ist. Dieses Hormon ist bekannt dafür, dass es die Fähigkeit unseres Körpers verringert, Pfunde abzubauen. In dieser Situation kommt es schnell zu "Stressessen", das unweigerlich zu einer Gewichtszunahme führt, da es keine Kontrolle über die in dieser Zeit gewonnenen zusätzlichen Pfunde gibt. Ein perfektes Beispiel für Stress und Gewichtszunahme.

Ein weiteres Hormon, das als Folge von Stress eine Gewichtsveränderung verursacht, ist Ghrelin. Ghrelin ist ein Hormon, das besonders dann präsent in unserem Körper ist, wenn wir gestresst sind. Es wirkt sich direkt auf unser Verlangen nach Essen aus und bewirkt so eine Veränderung unseres Körpergewichts. Östrogen, ein weibliches Sexualhormon, kann das Gewicht genauso beeinflussen.

Während einige Hormone dazu neigen, Stress und Gewichtszunahme durch Erhöhung der Nahrungsaufnahme zu fördern, können andere, wie Leptin, hingegen zu Stress und Gewichtsverlust führen, da sie dafür sorgen, dass die Nahrungsaufnahme verringert wird, wenn wir gestresst sind.

2. Ernährungsgewohnheiten

Ernährungsgewohnheiten können Stimmung und Körpergewicht sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Das heißt, unsere Stimmung beeinflusst das, was wir essen. Genauso beeinflusst das, was wir essen, unsere Stimmung. Haben Sie sich zum Beispiel jemals gefragt, warum einige Leute es vorziehen, ihren Tag mit einer heißen Tasse Kaffee zu beginnen? Das liegt wohl daran, dass viele Studien zu dem Schluss gekommen sind, dass das in einer Tasse Kaffee enthaltene Koffein unsere Stimmung verbessert. Dadurch, dass wir uns gesund ernähren und uns gut fühlen, verbessert sich unsere Stimmung auf natürliche Weise und fördert so eine gesunde Verbindung zwischen guter Laune und Gewichtsabnahme.

Andererseits kann das, was wir fühlen, auch das, was wir essen, beeinflussen. So reagieren viele Menschen beispielsweise auf Stress, indem sie sich für Lebensmittel entscheiden, die mit einen hohen Fett-, Zucker- und/oder Kaloriengehalt haben. Laut einer finnischen Studie neigen Stressesser dazu, sich auf Lebensmittel wie Schokolade, Pizza, Würstchen, Eis, Kuchen und Burger zu konzentrieren. Der Grund dafür ist, dass sie versuchen, sich besser zu fühlen, wenn sie unter Stress stehen. Fettreiche und kalorienreiche Lebensmittel sind dafür eine bessere Option und werden so in Zeiten von Stress zu einem verhängnisvollen Faktor bezüglich Gewichtsabnahme. Dies kann leider dazu führen, dass man Bauchfett ansammelt.

3. Saisonal-affektive Störung (auch SAD - Seasonal Affective Disorder)

Winterdepression, wie sie häufig genannt wird, ist eine Störung, die unsere Stimmung beeinflusst und Depressionen verursachen kann. Sie ist in der Regel auf den Jahreszeitenwechsel zurückzuführen. Saisonal-affektive Störungen verursachen tendenziell Schwäche, Energiemangel, Schlaflosigkeit und eine Veränderung unseres Essverhaltens. Diese Störungen treten meist im gleichen Zeitabschnitt im Jahr auf. Diese Erkrankung kann durch Phototherapie (eine Licht-Therapie), Chronotherapie und die Verwendung von pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln behandelt werden. Zusätzlich zu Ihrer Behandlung sollten Sie regelmäßig Sport treiben, lange Spaziergänge machen und sich in einer lichtdurchfluteten Umgebung aufhalten.

4. Stress

Die Menschen gehen mit den verschiedenen Lebenssituationen und Stress unterschiedlich um. Einige Menschen haben die Kraft, belastende Situationen hinter sich und sich nicht von ihnen einschränken zu lassen. Andere haben eine stressabbauende Methode entwickelt, die für sie funktioniert, wie Wellness, Reisen, Massagen oder Zeit mit der Familie zu verbringen. Wieder andere halten so sehr an stressigen Situationen fest, dass sie ihr körperliches Wohlbefinden beeinträchtigen. Im Laufe der Jahre haben viele Studien gezeigt, dass viele übergewichtige Menschen Lebensmittel als Methode zur Stressbewältigung nutzen. Dies führt leider eher zu einem Stress/Gewichtszunahme Kreislauf. Im Gegensatz dazu bewältigen insbesondere untergewichtige Menschen eine Stresssituation anders: Sie neigen in stressigen Zeiten dazu, weniger zu essen.

Fazit: Bewegung ist im Allgemeinen gut für die Erhaltung eines gesunden Körpergewichts, aber man sollte die Fähigkeit, sich jeden Tag zu motivieren, nicht unterschätzen. Neben der Förderung eines ausgeglichenen und gesunden psychischen Wohlbefindens bringt die Aufrechterhaltung einer guten Laune weitere gesundheitliche Vorteile mit sich. Man erreicht z.B. ein gesundes Körpergewicht. Eine negative Einstellung wird nur Ihre Stimmung und Ihr Stressniveau verschlechtern, was zu Gewichtszunahme führen kann. Um schlechte Laune oder sogar eine Winterdepression zu vermeiden, sollten Sie also einfach positiv motiviert bleiben.