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Hilfe, der Winter(speck) naht

Wenn es draußen kalt wird, kuscheln wir uns gerne auf dem Sofa mit einer warmen Decke ein, Trinken gemütlich einen Tee während wir in einem Buch schmökern. Dazu greifen wir gerne zu Schokolade, Keksen und Co. und ganz schnell ist der Winterspeck auf den Hüften. Doch wieso nehmen wir im Winter zu?

Weihnachtsgans

Grund 1: Feiertage

Gerade im Winter gibt es viele Feier- und Festtage und das bedeutet, dass geschlemmt und genascht wird wie Gott in Frankreich. Serviert wird die Weihnachtsgans mit Rotkohl und Klößen, dazu natürlich ganz viel Soße. Christstollen, Zimtsterne, Marzipan und Spekulatius stehen auch bereit. Damit alles gut in den Magen rutschen kann, darf der Wein und das Bier nicht fehlen. Zwischendurch gibt es dann noch einen Eierlikör, es soll uns schließlich gut gehen. Warum wir zunehmen, ist da dann nicht mehr verwunderlich. Allein das Essen hat Kalorien ohne Ende, doch Alkohol ist genauso eine richtige Kalorienbombe. In einem Gramm Alkohol sind fast genauso viele Kilokalorien enthalten wie in einem Gramm Fett. Wenn das noch nicht schlimm genug wäre, verarbeitet die Leber das Alkohol bevorzugt, was bedeutet dass die Fette direkt in Rettungsringe umgewandelt werden. Und seien wir mal ehrlich zu uns selbst. Nach ein paar Gläschen Wein oder Bier steigt die Lust nach fettigem und kalorienreichem Essen. Was für ein böser Teufelskreis!

Grund 2: Erbliche Veranlagung

Manche Menschen legen schneller an Gewicht zu als andere, das ist leider so. Über die Ausrede, jemand habe schwere Knochen, darüber kann man sich streiten. Wahr ist jedoch, dass die Veranlagung eine Rolle spielt, ob jemand schnell zunimmt oder nicht. Denn jeder Mensch hat einen anderen Sättigungsmechanismus. Für das Hunger- bzw. Sättigungsgefühl sind Botenstoffe im Gehirn verantwortlich. Sie bekommen von den Fettzellen Signale gesendet, ob der Körper genügend mit Energie versorgt ist und genügend Fett gespeichert hat. Ist das der Fall, senden die Fettdepots das Hormon Leptin aus. Bei vielen übergewichtigen bzw. dicken Menschen ist dieser Regelkreis gestört. Daher bildet sich nicht genug Leptin und man nimmt leichter zu. Gerade für solche Menschen können Diätpillen hilfreich sein. Viele unterdrücken das Hungergefühl oder lösen eine Sättigung aus, so dass es fast wie Leptin funktioniert. Welches das richtige Produkt für Sie ist, können Sie anhand eines Ratgebers herausfinden.

Zudem unterscheidet man zwischen guten und schlechten Futterverwertern. Bei den schlechten Futterverwertern verpufft die Energie als Wärme und kann nicht als Fett gespeichert werden. Die Muskeln müssen daraufhin mehr Kontraktionen machen, was zusätzlich Energie verbraucht. Daher nehmen diese Menschen nicht so leicht zu. Gute Futterverwerter dagegen haben es im Winter noch schwerer, da sie noch mehr auf ihre Ernährung und ihre Linie achten müssen.

Frau

Grund 3: Zu wenig Bewegung

Im Winter bewegen wir uns einfach viel weniger als im Sommer. Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, sinkt auch die Lust und Motivation für Bewegung und Sport. Anstatt in die Kälte hinauszugehen, setzen wir uns lieber auf das Sofa vor den Fernseher oder mit einem Buch, ausgestattet mit einem Wein oder Tee und bewegen uns höchstens, um etwas Wein nachzuschenken oder mal auf die Toilette zu gehen. Dabei ist Bewegung gerade im Winter sehr wichtig, da wir ohnehin schon mehr Kalorien zunehmen als im Sommer. Im Schnitt sind es zwischen 90 und 200 Kalorien täglich, die wir im Winter mehr aufnehmen als im Frühling oder Sommer. Es muss kein Hochleistungssport oder viele Stunden im Fitnessstudio sein. Ausgiebige Spaziergänge oder ein paar gemütliche Bahnen im Schwimmbad reichen vollkommen aus. Auch Badminton in der Halle zählt als Bewegung und man kann Kalorien verbrennen während man Spaß hat. Sozusagen eine win-win Situation.

Fazit

Gegen manche Dinge im Leben sind wir einfach machtlos. Wenn wir dazu veranlagt sind, Fette langsamer abzubauen oder unser Sättigungsmechanismus gestört ist, können wir nichts dagegen tun. Bei der Ernährung und Bewegung ist jedoch jeder selbst verantwortlich. Daher raten wir, den Heißhungerattacken standhaft zu bleiben und nicht nach jedem Plätzchen oder Lebkuchen zu greifen, auch wenn sie uns direkt anlachen. Zahlreiche Appetithemmer und Diätpillen können hilfreich sein. Auch das eine oder andere Bier oder Glühwein darf mal gegen ein Glas Wasser ausgetauscht werden. Wer sich an diese Regeln hält und ab und zu einen Spaziergang macht, anstatt vor dem Fernseher die gefühlt 100. Wiederholung von Kevin allein Zuhause zu schauen, kann dieses Jahr eventuell auf Winterspeck verzichten.